Push- und Pull-Marketing – der große Unterschied zwischen Google Ads und Facebook-Werbung

Push- und Pull-Marketing – der große Unterschied zwischen Google Ads und Facebook-Werbung

Einordnung

Push- und Pull-Marketing sind zwei Instrumente des Marketings, die beide in eine Gesamtstrategie gehören und sich oftmals auch bedingen, aber sehr differenziert zu betrachten sind.

Es ist auch nicht das eine besser als das andere.

Die Wasserloch-Theorie

Aber wofür taugen die beiden? Man kann das sehr gut mit der sog. #Wasserlochtheorie.

Wasserloch Theorie
Wasserloch Theorie

Stellen Sie sich vor, Ihr Ziel ist es, Elefanten in einem Nationalpark zu fotografieren. Dazu gibt es zwei Wege (vielleicht auch noch andere, aber dann passt es nicht ins #Marketing:-): entweder sie bauen ein Wasserloch vor Ihrem Bungalow und warten, bis die Elefanten kommen, und können diese dann bequem fotorgrafieren, oder Sie gehen mit einem Guide hinaus in die Wildnis, stöbern die Elefanten an für sie typischen Plätzen auf und fotografieren sie dort.

Was hat das nun mit #Pushmarketing oder #Pullmarketing zu tun? Nun, beim Wasserloch (das wäre Ihr Content) bieten Sie der Zielgruppe (den Elefanten) eine Lösung (das frische Wasser) für Ihr Bedürfnis (Durst löschen) und warten ab. Sind also eher passiv. Hier handelt es sich also um Pullmarketing. Die mächtigste Waffe im Marketing für Pullmarketing ist Content-Marketing.

Wenn Sie aktiv losziehen, um Ihre Zielgruppe (die Elefanten) zu erreichen (also mit "Werbung"), unterbrechen Sie diese Elefanten bei einer anderen Aktivität, zum Beispiel beim Baden in einem Fluß (das wären dann Content konsumierende Nutzer).

So, nun hoffe ich mal, daß Ihnen der grundlegende Unterschied klar ist: Push-Marketing bedeutet aktives Marketing, Pull-Marketing bietet sehr smarte Lösungsansätze für bereits bestehende Bedürfnisse der Zielgruppe.

Der Schritt von Google Ads zu Facebook-Werbung und was das mit Push- und Pull-Marketing zu tun hat

Und nun zu Google Ads und #Facebookwerbung.

Google Ads Facebook Werbung

Welches der beiden Instrumente ist nun was?

Nun, Google Ads erscheinen ja nur, wenn ein Nutzer schon ein Bedürfnis kommuniziert hat, indem er dieses in die Suche bei Google eingegeben hat. Das heißt, Google Ads bieten ihm dafür eine keywordbasierte Lösung. Es handelt sich um Pull-Marketing.

Bei #Werbung auf Facebook erscheint der Sponsored Post ja im Feed der #Zielgruppe, die vielleicht gerade die organische Posts der Kollegen und Kolleginnen von der gestrigen Firmenveranstaltung durchstöbert. Sie wird also unterbrochen in Ihrer Aktivität, die - in der Regel - nichts mit Ihrem Produkt zu tun hat. Es handelt sich also um Push-Marketing.

Schlußbemerkung

Ich hoffe, ich konnte Ihnen den Unterschied von Push-Marketing und Pull-Marketing mit Hilfe der Wasserloch-Theorie ein wenig nahebringen.

Übrigens könnte man im Grunde das #Inboundmarketing und viele Bereiche der #Leadgenerierung auch als typisches Instrument des Pull-Marketings ansehen.

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Webinar ebam-Weiterbildungstage

ebam-Weiterbildungstage - mein Webinar zum Thema programmatischer Einkauf

Webinar am 16.11.2017  um 12.00 Uhr: "Mensch versus Maschine - wie wirkt sich automatisierte Werbung auf Kunden, Agenturen und Dienstleister aus?"

Am 16.11. spreche in einem Webinar im Rahmen des Weiterbildungstages des ebam-Instituts über Real Time Bidding und dessen Prozess, seine Folgen für Digitale Werbung und auch worauf man beim programmatischen Einkauf von Werbung achten muss.

Hier geht es zur Anmeldung: http://www.ebam.de/…/weiterbildungstag-2017-ebam-akademie-…/

Dazu gleich auch ein Begrüssungsvideo von mir.

Webinar zu Display-Advertising

Display Advertising – der Klassiker erfindet sich immer wieder neu

Webinar am 13.10.2017 "Display Advertising – der Klassiker erfindet sich immer wieder neu"

Display Advertising ist spätestens seit 1999 und dem dazugehörigen Internet-Hype ein fester Bestandteil des Online-Marketing-Mixes.
Angefangen mit einfachen statischen Banner hin zu animierten Formen (animated gifs, Flash) hat sich diese Form der Online-Werbung immer weiter entwickelt.

Hier könnt Ihr Euch anmelden!

Heute sind wir im Zeitalter der maschinengesteuerten Werbe-Auslieferung angekommen.
Bei diesem Webinar stelle ich Ihnen Grundlagen des Display-Advertising vor und worauf Sie beim Targeting achten müssen.
Auch eigene Sichtweisen zum Verhältnis Media-Agenturen – Kunde – Vermarkter werde ich einbringen.
Weiter werde ich auf die gerade auf der Hype-Welle gebuzzten Disziplinen wie „Native-Advertising“ oder „Real Time Bidding“ eingehen.
Abschließend reiße ich auch das Thema AGOF an.

Was Du nach dem Webinar gelernt hast:

  • Wo und wie ich Standard-Formate einsetzen kann und worauf ich bei Sonderformaten achten muss
  • Welche Stellenwert und welche Vor- und Nachteile automatisierter Werbe-Einkauf haben
  • Welche Targeting-Optionen ich ziehen kann, um meine ZG zu erreichen.
  • Worauf ich bei der Wahl meiner Media-Agentur achten sollte
  • Ab wann sich die Vermarktung einer Online-Plattform lohnt

Zielgruppe

  • Werbekunden, die noch in den Anfängen des Online-Marketing stecken
  • Website-Publisher, die über die Vermarktung Ihrer Inhalte nachdenken